Ablauf

Einer Psychotherapie sind in der Regel Sprechstunden und eine sogenannte „Probatorische Phase“ (Vorgespräche) vorgeschaltet. Diese Probesitzungen werden vom Kostenträger ohne Antrag übernommen. Im Rahmen eines Erstgesprächs geht es zunächst um ein erstes Kennenlernen und darum, sich einen Überblick über Ihr Anliegen zu verschaffen. Hier soll auch Platz sein, Ihre Fragen, die Sie zu Psychotherapie haben, zu klären sowie diverse organisatorische Aspekte zu besprechen.

In den weiteren probatorischen Sitzungen erfolgt eine vertiefte Problemanalyse auch unter Herausarbeiten der Entstehungsbedingungen Ihrer Problematik, sowie die Erfassung von Kontextfaktoren (z.B. biografische und berufliche Hintergründe) und eine genaue Diagnostik. Im Weiteren geht es um eine genaue Zielklärung für die Therapie und die Erstellung eines individuellen Behandlungsplanes. Hierbei ist mir ein transparentes Vorgehen sehr wichtig, das heisst, dass Vorgehen und Möglichkeiten besprochen und erklärt werden.

Für eine langfristige Therapie muss ein ausführlicher Bericht (anonymisiert) an einen Gutachter der Krankenkassen gestellt werden. I.d.R. umfasst eine verhaltenstherapeutische Kurzzeittherapie 24 Sitzungen, eine Langzeittherapie etwa 60 bis 80 Sitzungen. Sobald diese bewilligt sind, beginnt die Psychotherapie. In der Regel findet ein Therapiegespräch pro Woche statt, die Gespräche dauern 50 Minuten. Die Behandlung wird ganz auf Ihr persönliches Anliegen und Ihre individuellen Ziele abgestimmt. Bzgl. Ihrer Informationen und Daten besteht Schweigepflicht.